Rupper – Funktionsübersicht

Vollständige Erklärung jedes Bereichs der App, mit Screenshots wo sinnvoll möglich.

Version 2 — nach Rückmeldung, dass die erste Fassung zu oberflächlich war und ganze Funktionsblöcke (SSH-Monitoring, Zeiterfassung, viele Detail-Funktionen der Übersichtsseite) fehlten. Diese Fassung basiert auf vollständiger Quellcode-Durchsicht, nicht nur auf dem, was gerade sichtbar war. Screenshots stammen aus einer echten Scan-Sitzung (Standort „Anzing") — lokale Datei, nicht veröffentlicht.

Standort-Verwaltung

Rupper ist multi-standortfähig — jeder Kunde/Ort bekommt einen eigenen, komplett getrennten Datenbestand (Geräte, Scan-Cache, Subnetze, Whitelist/Blacklist, Notizen, Sessions, Monitoring-Historie).

Standort-Menü
Klick auf den Standort-Namen oben links öffnet die Liste aller Standorte.
Standort-Wechsel ist heute immer eine manuelle Aktion Es gibt keinerlei automatische Erkennung „das sieht nach Standort X aus". Im Datenmodell existiert zwar ein Feld knownFingerprints pro Standort (gedacht als Grundlage für einen künftigen Vorschlag „das könnte Standort X sein, wechseln?") — es wird aber im gesamten Code aktuell nirgends beschrieben oder ausgelesen. Bewusst so angelegt, damit sich überlappende private IP-Bereiche zwischen zwei Kunden niemals zu einem stillen, falschen Auto-Wechsel führen. Der einzige Weg, den aktiven Standort zu ändern, ist der Klick im Menü oben.

Übersicht — Kennzahlen-Leiste

Die vier Kacheln oben auf der Übersichtsseite, jede exakt ¼ der Breite (bewusst erzwungen, damit die textlastige „Netzwerke"-Kachel nicht den Nachbarn Platz wegnimmt).

Übersicht Haupttabelle
Gesamtansicht der Übersichtsseite.
KachelBedeutung
Aktive HostsAnzahl aller Geräte im letzten Scan. Zusatzzeile „±N seit letztem Scan" (grün/rot) und eine kleine Sparkline über die letzten 12 Scans — nur diese Kachel bekommt einen Trendverlauf, weil nur hier echte Zeitreihen-Historie vorliegt (erfordert erweitertes Datenmodell).
NetzwerkeAnzahl unterschiedlicher erkannter Netz-Präfixe. Zusatzzeile listet alle aktuellen Netznamen statt einer Zahl.
Hersteller erkanntAnzahl unterschiedlicher, echter Hersteller-Treffer (Platzhalter „unbekannt"/„randomisiert/virtuell" zählen nicht mit).
Ø Ping (lokal)Durchschnitt nur über lokal erreichbare Geräte — VPN/VM/Tailscale-Pfade werden bewusst rausgerechnet, weil Tunnel-Latenz nicht mit LAN-Latenz vergleichbar ist. Zusatzzeile zeigt den Median derselben Menge.

Übersicht — Toolbar im Detail

Das „…"-Overflow-Menü — jedes Feld einzeln

Bewusst ein Popover statt eines Menüs, weil Menüs mit eingebetteten Live-Textfeldern in AppKit/SwiftUI unzuverlässig sind.

Übersicht — Netzwerk-Sidebar

Links neben der Tabelle: „Alle" plus eine Zeile pro erkanntem Netzwerk mit Live-Geräteanzahl.

Übersicht — Tabellenspalten

Zehn Spalten gleichzeitig sichtbar (technische Obergrenze der macOS-Tabellenkomponente). Reihenfolge/Auswahl ist in den Einstellungen unter „Spaltenreihenfolge" änderbar — nicht direkt auf dieser Seite.

SpalteBedeutung
SSH / Scan / WoLDrei permanent sichtbare Aktions-Buttons pro Zeile — Terminal öffnen, Portscan starten, Wake-on-LAN senden (Details siehe „Zeilen-Aktionen").
IPStatus-Punkt, ggf. Blacklist-Verbotssymbol, klickbare IP (öffnet http://ip im Browser), Rechtsklick-Kontextmenü, ggf. Verkettungssymbol für „selber Rechner", ggf. Flags wie <own>/<gateway>.
IPv6Erkannte IPv6-Adresse, sonst „-".
PingLaufzeit in ms (Nachkommastellen einstellbar). Kein Farbcode nach Geschwindigkeit — wurde bewusst wieder entfernt, weil es zu viele Zeilen dauerhaft grün einfärbte.
NameEditierbarer Anzeigename mit Kategorie-Icon davor. Leer + eigener Rechner → fett hervorgehobener Platzhalter „Dieser Computer", verschwindet sobald man tippt.
NetznameEditierbarer Name für das ganze Netzwerk (identisch zur Sidebar-Umbenennung).
MACMAC-Adresse oder Platzhaltertext („nicht verfügbar (VPN)"/„nicht ermittelt"). Uhr-Symbol + kursiv, wenn der Wert aus einem früheren Scan übernommen wurde, weil ARP diesmal nichts lieferte.
Erreicht überZeigt diesen Verbindungsweg (Interface/Gateway/Typ), nicht die Geräteart — z. B. „en0 / 192.168.1.1 (Wi-Fi)".
Hersteller/HostEditierbare Hersteller-/Identifikationsangabe.
Offene PortsPortscan-Ergebnis, plus Warndreieck bei riskanten Ports (FTP 21, Telnet 23, SMB 139/445, RDP 3389, VNC 5900, Redis 6379, Elasticsearch 9200, Memcached 11211, MongoDB 27017) — reiner Hinweis, kein Beweis für ein echtes Problem.
Elfte Spalte, optional: „Erf." (Track) Nicht in der Standardauswahl — über die Einstellungen einblendbar. Eine Checkbox pro Gerät: aktiviert die Zeiterfassung für genau dieses Gerät (siehe eigener Abschnitt „Zeiterfassung"). Nur nutzbar mit aktiviertem erweitertem Datenmodell.

Übersicht — Status-Punkt vor der IP

Vier Zustände, nach Priorität (höchste zuerst):

Bewusst sowohl über Farbe als auch Form (gefüllt/Ring) unterschieden — funktioniert damit auch bei Farbenblindheit. Tooltip beim Hovern zeigt den Status zusätzlich als Text.

Vendor-Icons in der Name-Spalte

Übersicht — „Selber Rechner"-Verknüpfung

Ein blaues Kettenglied-Symbol in der IP-Spalte zeigt an: diese Zeile und mindestens eine andere gehören vermutlich zum selben physischen Gerät (z. B. per WLAN und per Tailscale/ZeroTier gleichzeitig sichtbar).

Übersicht — Suche & Sortierung

Suchsyntax

Sortierung

Klick auf einen Spaltenkopf sortiert danach (IP, Ping, Name, Netzname, Hersteller, IPv6, MAC, Interface, offene Ports). Bei Sortierung nach Hersteller rutschen „unbekannt"/„randomisiert" immer ans Ende, unabhängig von der Richtung.

Übersicht — Zeilen-Aktionen

Übersicht — Inspector-Panel

Inspector-Panel mit ausgewähltem Gerät
Rechtes Panel bei genau einer ausgewählten Zeile.

Übersicht — Benachrichtigungen

Beim ersten Öffnen der App wird einmalig die macOS-Berechtigung für Mitteilungen angefragt. Neue/verschwundene Geräte lösen nur bei automatischem Rescan eine System-Benachrichtigung aus (nie bei manuellem Scan-Klick, nie beim allerersten Scan einer Sitzung) — getrennt „Neue Geräte im Netzwerk" und „Geräte nicht mehr erreichbar", je bis zu 5 Einträge.

Übersicht — Auto-Rescan & Tracking-Takt

Zwei komplett unabhängige Timer:

Übersicht — Cache & rup.txt

Zwei getrennte Mechanismen, die leicht verwechselt werden können:

Übersicht — Tastenkürzel

KürzelWirkung
⌘RScan starten (identisch zum Scan-Button)
⌘CAlle ausgewählten Zeilen als Tab-getrennter Text kopieren, in der aktuell sichtbaren Spaltenreihenfolge
⌘FSpringt in das Suchfeld (natives SwiftUI-Verhalten)

Whitelist / Blacklist Neu

Über das „Listen"-Menü in der Toolbar erreichbar, unabhängig vom erweiterten Datenmodell nutzbar.

Whitelist/Blacklist-Menü
Whitelist-Filter, Whitelist/Blacklist anzeigen, Bulk-Aktionen für beide Listen.
BedeutungWirkung
Whitelist„Bekannte/erwartete Geräte."Ist der Whitelist-Filter aktiv, zeigt die Übersicht nur diese Geräte — Rauschunterdrückung, um sich auf das Erwartete zu konzentrieren.
Blacklist„Unerwünschte oder verdächtige Geräte."Blendet nichts aus, sondern markiert die Zeile dauerhaft mit einem roten Verbotssymbol — reine Kennzeichnung, kein Filter.

Geräte

Zeigt alle jemals gesehenen Geräte (nicht nur die des letzten Scans), gruppiert nach Kategorie. Erfordert das erweiterte Datenmodell in den Einstellungen.

Geräte-Ansicht
Gruppiert nach Infrastruktur / Computer / IoT / Unbekannt, mit Vendor-Icon und Geräteanzahl je Gruppe.

Zeiterfassung Übersehen in v1

Kein eigener Sidebar-Punkt — steckt in der Geräte-Detailansicht, sobald für ein Gerät das „Erf."-Häkchen (Spalte „Track" in der Übersicht, per Einstellungen einblendbar) aktiviert ist.

Wie es funktioniert

Wo man es sieht

In der Geräte-Ansicht, Detailbereich des jeweiligen Geräts: eine Liste aller Sessions (grüner Punkt = noch offen, grauer Punkt = abgeschlossen) mit Login- → Logout-Zeit oder „laufend".

Export

Zwei Buttons direkt in der Geräte-Detailansicht: Woche exportieren und Monat exportieren — schreiben eine CSV-Datei (Login, Logout, Dauer in Minuten) für die letzten 7 bzw. 30 Tage. Kein Sammel-Export über alle Geräte hinweg, nur pro Gerät einzeln.

Voraussetzung Erfordert das erweiterte Datenmodell (Einstellungen) — ohne das gibt es keine Geräte-Historie, an die sich Sessions hängen könnten.

Dienste

Liste aller erkannten offenen Ports/Dienste über alle Geräte hinweg, mit Warnhinweis bei riskanten Ports.

Dienste-Ansicht
Jeder Dienst zeigt Port, betroffenes Gerät, Standort und Erkennungszeitpunkt. „NEU"-Badge markiert kürzlich erstmals gesehene Dienste.

Änderungen

Chronologisches Protokoll: neue Geräte, verschwundene Geräte, neu erkannte Dienste — gruppiert nach Netz und Scan-Zeitpunkt.

Änderungen-Ansicht
Dieselbe $wort-Ausschluss-Suchsyntax wie in der Übersicht. Rot = nicht mehr erreichbar, Grün = neu aufgetaucht.

Achtung

Sammelt aktive Probleme: SSH-Monitoring-Alarme (siehe SSH-Abschnitt) und riskante offene Ports an einem Ort. Leer, wenn alles unauffällig ist.

Achtung-Ansicht, keine aktiven Probleme
Leerzustand: „Keine aktiven Probleme."

Topologie (BETA)

Visueller Netzwerkplan. Zwei Modi: „Baum (Netzwerke)" (logische Gruppierung) und eine physische Topologie-Ansicht (SNMP-Switch-Port-Daten, echtes Pan/Zoom/Drag).

Topologie-Baumansicht
Der eigene Mac im Zentrum, jedes erkannte Netz als Knoten mit Geräteanzahl. Dunkelblau = VPN/Overlay-Verbindung.

Routing

Rohansicht der Routing-Tabelle des Mac — nützlich zur Fehlersuche, warum ein Gerät über ein unerwartetes Interface erreicht wird.

Routing-Tabelle
Warnt automatisch, wenn mehr als eine aktive Standard-Route existiert (z. B. gleichzeitig Wi-Fi und VPN als Default-Gateway).

SSH Übersehen in v1

Das sind zwei komplett getrennte Dinge, die beide „SSH" heißen — deshalb in v1 leicht übersehen: ein simpler Terminal-Verbindungs-Button in der Übersichtstabelle, und ein vollständiges Discovery-/Monitoring-Subsystem im eigenen Sidebar-Bereich.

1) Der SSH-Button in der Übersichtstabelle

Öffnet Terminal.app und führt ssh <benutzer>@<ip> aus. Das war's — keine Speicherung, keine Host-Key-Verwaltung, keine Verbindung zum unten beschriebenen Discovery-System. Reiner Komfort-Klick statt selbst SSH zu tippen.

2) SSH-Bereich in der Sidebar — Discovery, Inventar & Monitoring

SSH-Ansicht, leer
Leerzustand — in diesem Screenshot sind keine SSH-Ziele hinterlegt. Die eigentliche Funktion erschließt sich erst, wenn man mindestens einen Host hinzufügt.

Pro hinterlegtem Ziel konfigurierbar

Inventar (einmaliger Abruf)

Betriebssystem, CPU-Modell + Kernanzahl, RAM gesamt, Festplatte gesamt, alle Netzwerk-Interfaces (Name/MAC/MTU/Status/IPv4/IPv6), Routing-Tabelle, unter Linux zusätzlich ARP-Nachbarschaftstabelle. Funktioniert plattformspezifisch für macOS/BSD und Linux getrennt. Veraltete Daten (älter als 24 Std.) werden automatisch neu abgefragt, sobald man den Host auswählt. Erkennt außerdem automatisch, wenn zwei hinterlegte SSH-Ziele dieselbe physische Maschine sind (z. B. direkt und per VPN erreichbar) und verlinkt sie.

Monitoring (periodische Hintergrund-Erfassung)

Läuft unabhängig davon, welcher Sidebar-Bereich gerade geöffnet ist — ein einziger Hintergrund-Scheduler für die ganze App-Laufzeit. Pro Messung erfasst: Systemlast, RAM-%, Festplatten-%, Uptime, CPU-Temperatur (nur Linux), Top-5-Prozesse nach CPU-Last, Netzwerk-Durchsatz pro Interface, ausgehende TCP-Verbindungen, Prozessanzahl, aktive Logins, Festplatten-I/O.

SNMP

SNMP-Ansicht, leer
SNMP-Ziele (IP + Community-String) für Switch-Port-Auslesung — Grundlage der physischen Topologie-Ansicht.

Einstellungen

Vier Bereiche: Konto & Lizenz, Erscheinungsbild, Scan-Verhalten, Daten & Tabelle.

Einstellungen-Ansicht
U. a. Sprache (Deutsch/Englisch/Spanisch), Akzentfarbe, Ping-Farbschwellen, automatischer Rescan-Intervall, Gateway-Netze standardmäßig aktivieren, Sicherheitshinweise bei riskanten Ports, Spaltenreihenfolge, „Erweitertes Datenmodell" (schaltet Geräte/Dienste/Zeiterfassung/Notizen frei).